Der Organismus verliert mit jedem Infekt und mit jeder Entzündung mengenweise Calcium.

Calcium und Magnesium sind im Körper – je nach Betrachtungsweise – Antagonisten (Gegenspieler) bzw. Synergisten (gemeinsam wirkend).

Das heißt, sinkt von einem von beiden der Spiegel zu stark ab, scheidet der Körper auch den Anderen aus um wieder das richtige Verhältnis herzustellen.

Das ist der Grund, warum viele Leute seit Jahren Calcium schlucken und sich Symptome bekommen, sobald sie damit aufhören. Wegen der niedrigen Magnesiumkonzentration ist es nach spätestens 24 Stunden wieder ausgeschieden. Würden sie beides nehmen, wäre es ausreichend dies nur für 10 bis 14 Tage zu tun um die Depots wieder nachhaltig (bis zum nächsten Infekt) aufzufüllen.

Ist der Calciumspiegel zu niedrig, zeigen sich allergische Reaktionen (Als es noch keine Antihistaminika gab, war bei starken Allergischen Reaktionen eine Calciumspritze das Mittel der Wahl).

Bei Magnesiummangel wird die Muskelspannung zu hoch, insbesondere die der glatten, unwillkürlichen Muskulatur wie sie beispielsweise um die Bronchien, Blutgefäße, Därme oder den Uterus zu finden ist.

Deshalb sollte man Personen mit beginnendem Asthma (oft ausgelöst durch allergische Schleimhautreizungen, die wiederum die überspannte Bronchialmuskulatur zu Krämpfen reizt) – besonders Kindern – erst einmal hohe Dosen Calcium (1000 - 1200 mg pro Tag) und Magnesium (300 – 500 mg pro Tag) verabreichen bevor man zur Behandlung Bronchialdilatatoren, Antihistaminica oder Steroide einsetzt.

Normalerweise ist das ganze, in letzter Zeit in Mode gekommene Schlucken von Mineralien und Elektrolyten bei halbwegs vernünftiger Ernährung und Lebensführung völlig unnötig. Aber bei beginnenden Allergien, Asthma, Krämpfen, Menskrämpfen, nächtlichen Wadenkrämpfen, Magenkrämpfen und selbst bei starken Rückenschmerzen lohnt es sich, es erst einmal mit Calcium und Magnesium zu versuchen.

Bedingt durch den Antagonismus, behindern sich beide gegenseitig bei der Resorption.

Deshalb sollten sie getrennt - aber im gleichen Zeitraum - verabfolgt werden. Kombinationen mögen sicher geeignet sein dem Körper in gesunden Zeiten alles zur Verfügung zu stellen, was  er brauchen könnte, keinesfalls aber um leere Depots aufzufüllen.

Calcium macht fit – deshalb sollte es morgens / vormittags gegeben werden.

Magnesium entspannt. Hier ist dann wohl eine abendliche Gabe angesagt.

Sollte Magnesium bei so hoher Dosis bei entsprechend empfindlichen Menschen zu dünnen Stuhl verursachen, kann man Problem mit Aufteilen der abendliche Dosis auf zwei Teildosen im Abstand von einer Stunde lösen..

Arzneimittel gegen Sonnen- oder Lichtallergien, funktionelle Herzbeschwerden oder oft auch Beruhigungs- / Entspannung- und Herzmittel bestehen oft nur aus Calcium und / oder Magnesium.

Hans-Georg Thoene

Gesundheitstips

Calcium und Magnesium

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